Donnerstag, 3. November 2016

Evelyne

Mein Name ist Evelyne, ich bin jetzt 25 Jahre alt und Pädagogin. Mein damaliger Kollege Fritz Dirninger, der Initiator dieses großartigen Projektes, sprach mich ohne große Umschweife an, ob ich "dabei sein" will. Ohne groß zu überlegen, sagte ich zu. Ich bin überzeugt: Bildung ist der Schlüssel, der aus der Armut und aus den weltweiten Missständen führt. Aber nicht nur die Wissensbildung kann damit gemeint sein, sondern vor allem auch die Herzensbildung. Und an genau diesem Punkt setzt dieser Verein an: Anderen zeigen, wie es geht, das Leben lebenswert und sinnvoll zu gestalten, "was draus zu machen"- Hilfe zur Selbsthilfe. Aus diesem Grund habe ich mich im Sommer 2015 mit auf die Reise nach Luncani gemacht, die mich wirklich beeindruckt und mein Leben im wahresten Sinne des Wortes um vieles bereichert hat. Meine Hauptaufgabe während meines Einsatzes waren vor allem, diesen Sommereinsatz mit Fotos zu dokumentieren und mit den wunderbaren Kindern zu spielen. Auch handwerkliche Arbeiten erledigte ich und es war ein tolles Gefühl, beim Wachsen dieses Dorfes zuzusehen und die Freude aus nächster Nähe mitzuerleben, wenn "was weiterging". Auf unserer Heimreise kam mir ein Satz, der mein Erlebnis und meinen Einsatz im Rahmen dieses Projektes vermutlich am besten zusammenfasst: Anderen Gutes tun, um selbst Gutes zu erfahren.

verwandte Links: