Montag, 24. August 2015

das Notwendigste zum Leben

Durch das gemeinsame Arbeiten, Essen und Feiern erfuhren wir etwas vom Leben der jungen Menschen vor Ort.
Ein 18-jähriger junger Mann hat eine 16-jährige Freundin und die beiden haben schon zwei Kinder verloren.
Eine junge Frau aus unserm Romadorf konnte zu unserm Erstaunen Französisch sprechen; erst in einem weiteren Gespräch mussten wir erfahren, dass sie die Sprache in Paris auf dem Straßenstrich gelernt hatte.
Diese und andere Einzelschicksale zeigen wie dringend die Einwohner von Campia Turzii das Notwendigste zum Leben brauchen:
  • Hygienestandards
  • ein sicheres Zuhause
  • eine Perspektive für die Zukunft

Sozialprojekt August 2015 - Haus der Helfer

Stefanie, Pater Samuel, Christoph, Thomas, Daniel und Andrea haben mit Hilfe der Roma das Haus der Helferinnen und Helfer außen und innen verschlagen. 
Im Helferhaus sollen dann in Zukunft die Freiwilligen aus Österreich während ihres Aufenthalts schlafen und essen.

Punktesystem von Gerhard

Da alles was nichts kostet nichts wert ist, arbeiten wir nach einem strengen Punktesystem. Dies wird vor Ort von unserem Partner Gerhard kontroliliert. So gibt es Punkte, wenn die Eltern ihre Kinder regelmäßig zur Schule schicken; für einen Tag Arbeit gibt es 10 Punkte; bei 1000 Punkten hat kann man das Anrecht auf ein Haus einreichen. 10.000 Punkte kostet das Haus dann letztlich, wobei alle beim Bau mithelfen.

Sozialprojekt August 2015 - Hilfsgüter

Im August 2015 haben wir zwei LKW-Ladungen mit Hilfsgütern in das 900 km (10 Autostunden) östlich von Admont gelegene Luncano gebracht. In den LKWs waren ein Traktor mit Anhänger, Bauholz, Dämmmaterial, Getränke, Fahrräder und Möbel. Am Montag (03.08.2015) wurden die Hilfsgüter ca. 1 km vor unserem Romadorf (südlich von Campia Turzii) umgeladen, da die Zufahrt durch einen Tunnel für einen LKW zu eng ist.

Sozialprojekt August 2015 - Gemeinschaftshaus

Im Erdgeschoss wird ein großer Gemeinschaftsraum sein, der auch als Schulklasse genutzt wird und im oberen Stockwerk wird ein Büro und eine weitere Schulklasse untergebracht.

Gerhard, Evelyne, Julia und Markus haben

Freitag, 14. August 2015

Wir bringen Freude nach Rumänien

Bei unserm Sozialprojekt "Assoziation Schloss Banffy - Österreich" geht es neben der praktischen Hilfe und der Hilfe zur Selbsthilfe auch um Freude, die wir den Menschen bringen wollen; so haben wir Anfang August neben den Bauarbeiten an den Häusern auch eine Schaukel gebaut - zur Freude der Kinder in Icar (Siebenbürgen). Bilder zum Bau der Hutschn gibt´s, wenn Sie auf "weitere Informationen" klicken.

Donnerstag, 13. August 2015

Sozialprojekt August 2015 - Hausbau

Fizzze und Mario haben mit Hilfe der Roma ein weiteres Haus aufgestellt.

Gerhard Spitzer

Unser Partner in Rumänien ist Gerhard Spitzer, der seit 1991 in Rumänien arbeitet und in Luncani ein Waisenhaus der Volkshilfe leitet.

Links:

Punktesystem von Gerhard Spitzer
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Menschen leben auf dem Müll

Dass in Europa Menschen auf dem Müll leben, hat uns zutiefst schockiert. Bei einem Ausflug haben wir diese Fotos geschossen. Wir haben extra keine Bilder der dort Lebenden gemacht, da wir gespürt haben, wie peinlich es ihnen ist, kein anderes Zuhause zu haben. Dieser traurige Ort befindet sich am Stadtrand von Cluj-Napoca (deutsch: Klausenburg).




verwandte Links:

unser Verein auf facebook
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Dienstag, 11. August 2015

Ferien der besonderen Art

Zum dritten Mal fuhren Lehrer und Schüler des Stiftsgymnasiums Admont, sowie zahlreiche freiwillige Helfer nach Luncani in Rumänien (Kreis Cluj), um das seit mittlerweile einem Jahr laufende Projekt „Hilfe zur Selbsthilfe“ des Vereins Assoziation Schloss Bànffy Österreich weiterzuverfolgen. In der Woche vom 2. bis 7. August setzte sich das zwölfköpfige Team zum Ziel, in dem Romadorf bestehende Häuser zu isolieren, ein neues aufzustellen und für die Kinder des Dorfes Schaukeln zu errichten. Durch den großartigen Einsatz der gesamte Gruppe, konnten alle Arbeiten zur Zufriedenheit unseres Projektleiters Mag. Fritz Dirninger abgeschlossen werden. Die Woche wurde mit einem großen Grillfest im Dorf abgerundet, um die Gemeinschaft zu stärken und gewonnene Freundschaften zu vertiefen.
Ein großer Dank gilt all jenen, die es durch ihre Unterstützung (Sach- und Geldspenden) ermöglicht haben, zwei vollbeladene LKWs mit Hilfsgütern und Baumaterial nach Luncani zu schicken. Darüber hinaus ist der finanzielle Beitrag des Benediktinerstifts Admont, das die gesamten Einnahmen des Benefizlaufs der Schule verdoppelt hat, bemerkenswert. Diese Großzügigkeit ermöglicht es dem Verein, seine Tätigkeiten in Siebenbürgen/ Rumänien fortzuführen. Dieses Projekt macht deutlich, welchen Stellenwert Nächstenliebe, Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft sowohl im Stift, als auch im Lehrerkollegium und unter den Schülern haben, denn es ist heutzutage leider nicht selbstverständlich seine freie Zeit wohltätigen Zwecken zu widmen und sich für sozial Benachteiligte zu engagieren.